Verdorbenes Fleisch

Ein Gedicht von ZeraSi und Co
Die Angst wie ein Umhang mich umhüllt
Herz so bang, was die Welt nicht erfüllt
Die Birke schwarz, dem Traum gewogen
Und der Umhang nun ganz zugezogen

Ich träumt’ ich sei ein König, der Nacht
Bin die Leibgarde, die glänzend hält die Wacht
Und sieh Sterne, oben, ganz unberührt
Meinem Auge, das nur Weltlichem nachspürt

Ich träumt´, es müssten Engel sein
Dabei ist’s bloß Menschen Gesicht in Stein
Ist’s einer Harfe gleich, die Venen trennt
Und ich mutlos, auf dem Schiff das brennt

Es tobt, mein Schwert giert nach Fleisch
Blut, das täglich warm vergossen wird
Ein Sturm auf dem Mare peitscht
Auf dass es unser Fleisch verdirbt!

Informationen zum Gedicht: Verdorbenes Fleisch

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23.06.2026
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