Träumereien

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Heute Nacht habe ich geträumt,
dass Frieden ist, auf der Welt.
Dass niemand Hunger leiden muss,
Güte und Nächstenliebe zählt.

Die Menschen waren glücklich,
hatten Pläne und keine Sorgen.
Dann klingelte mein Wecker,
in aller Früh, heute Morgen.

Ich lag ruhig in meinem Bett
hing den Träumereien nach,
mein Blick verfolgte zwei Fliegen,
an der Decke, im Schlafgemach.

Die Zwei haben keine Probleme,
leben fröhlich in den Tag hinein.
Plötzlich hatte ich den Wunsch:
Ich würde gern eine Fliege sein...

Informationen zum Gedicht: Träumereien

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22.04.2026
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