Tausend Jahre sind kein Alter

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Tausend Jahre sind kein Alter
www.leitheim-gedichte.de
Alte Bäume – liebliche Träume
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Buchen, Eichen, Eiben, Linden
uns von alten Sagen künden.
Viele hundert Jahre alt
steh`n oft einzeln nicht im Wald.
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Unter ihrem Schatten weilen
Menschen dann zu festlich Zeiten.
Und im Schatten ihrer Kronen
sitzen plaudernd die Senioren.
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Lindenholz dient für Madonnen
Eichenholz für Truhen, Tonnen
Eiben Holz, geformt zum Bogen
Buchenholz für Kachelofen.
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Ihre Früchte, ihre Samen
Tiere und auch Menschen laben.
Sahen Lauf der Zeitgeschichte
und auch Platz einst zum Gerichte.
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Manche innendrinnen hohl
dienten Mensch und Tier zum Wohl.
Doch gar manch Gewittersturm
fällte solchen Baum, dann um.
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Sie im Volkslied, oft besungen
und am Stamm, Erinnerungen.
Hoffnungsvoller Liebesschwur
zeugt von einstiger Herzensspur.
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Sie im Sommer, Schatten spenden
unsern Schritt zu ihnen lenken.
Laden ein zur Ruh und Rast
flüstern leise sei mein Gast.
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Solche Bäume lieb ich sehr
gebe es doch von ihnen mehr.
Träumend, unter ihnen sitzen
Baumgedanken, sinnend, dichten.
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Peter Leitheim.

Informationen zum Gedicht: Tausend Jahre sind kein Alter

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04.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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