sturm
graupel peitscht
durch fahle straßen
schwarzlicht spiegelt
in pfützen
zerronnene träume
wind keift
wie rostige scharniere
reißt
an den dächern
einer müden Stadt
regen
frisst sich
in asphaltporen
zerfranst
stimmen zu
nichtssagendem
bäume
krümmen sich
wie alte männer
und irgendwo
im sturm
jault ein fenster:
zärtlich,
brüchig,
einsam
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