Stürmische See

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Der Wind fegt über die alte Kate,
die See ist heute wild und rau.
Die Sonne durchbricht die Wolkendecke,
und erleuchtet das dunkle Grau.

Der Strand ist gerade menschenleer,
der starke Wind kommt von Nordosten.
Der Leuchtturmwärter sendet ein Lichtsignal,
steht aufmerksam auf seinem Posten.

Einige Boote sind noch draußen,
kämpfen gegen die Naturgewalten.
Die erfahrenen Seefahrer habe ihre Not
ihre Fischkutter auf Kurs zu halten.

„Sturmgebrus“, die Wellen tosen,
die Gischt schlägt gegen die Leuchtturmwand.
Gefährlich dunkel ist das Meer,
durch die Luft peitscht feuchter Sand.

Die Möwen rotten sich zusammen,
suchen kreischend Schutz an Land.
Der Küstenstreifen wird immer schmaler,
das Meer holt sich den breiten Strand.

Informationen zum Gedicht: Stürmische See

3 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
25.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.