Sonntags Stille infernen Tal

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Sonntagsstille im fernen Tal
Ein Sonntags Wintergedicht
www.leitheim-gedichte.de
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Der Morgen weht durch kahle Kronen,
Ein ferner Glockenschall verklingt,
Wo einsam noch die Seelen wohnen,
Ein Lied von alten Zeiten singt.
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Die Welt ist laut, mein Herz ist müde,
Vom Lebens-Hunger an jedem Tag,
O Gott, schenk mir den wahren Frieden
Ihn keine Not zerbrechen mag.
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Ich seh’ zurück auf karge Lebens-Pfade,
Wo Bücher fehlten, nur Hunger blieb,
Und such’ in Gottes tiefer Gnade,
Was Schiksal mir in Tränen schrieb.
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Ein Licht erstrahlt im blauen Dunkel,
Das mehr als Gold und Ehre gilt,
Es ist der Wahrheit hell Gefunkel,
Das meine Sehnsucht endlich stillt.
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O Sonntag, halt die Zeit gefangen,
Lass mich am Brunnen der Erkenntnis ruh’n,
Was ich in Armut einst empfangen,
Vollendet sich im Reimen meinem Tun.

Informationen zum Gedicht: Sonntags Stille infernen Tal

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01.02.2026
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