Sommernächte

Ein Gedicht von Roman Tieck
was zu seinem Glück er braucht.
Mit den Joints, die wir geraucht,
philosophierten wir ohne Schranken,
brachten das Weltgefüge ins Wanken

allein mit unsrer Gedanken Kraft.
Doch als schließlich der Morgen anbrach,
wurden wir müde und sehnten nach
dem Bett uns. Wir waren völlig geschafft.

Da befiel uns der große Kater,
und das ganze Welttheater
kümmerte uns keinen Deut
mehr. Schläfrig brachen wir erneut

auf in das profane Leben
und statt feurig ein Glas zu heben,
ließen die brummenden Schädel wir hängen
und neu in die Fron des Alltags uns zwängen.

Informationen zum Gedicht: Sommernächte

21.06.2023
86 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.