Sommernachtsschlaf
Ein Gedicht von
Jens Gottschall
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Man kullert hin, man kullert her,
die Hitze macht es einem schwer,
das Kissen wird zusammengerafft,
man faucht und hechelt mit letzter Kraft.
Das Fenster macht man ganz weit auf,
die Wühlerei nimmt ihren Lauf,
die Beine hängen runter, hüben wie drüben,
als wollte man für's Sportfest üben.
Nein, die Hitze ist nicht zu ertragen,
nachts, nach solchen heißen Tagen.
Jetzt hilft nur noch, aus meiner Sicht,
der Ventilator, der Abkühlung verspricht.
Doch der macht mehr Krawall als Luft,
meine Hoffnung schnell verpufft.
Nur die Mücken bläst er fort,
die stechen jetzt am anderen Ort.
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