SEchs Tage und Sechs Nächte lang....!
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Sturm über dem Meer
In einem Lied heißt es:
Eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön.
Doch ist dies so? Seeleute sagen dazu - etwas ganz anderes
www.leitheim-gedichte.de
Gedicht Nr.1086
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Sechs Tage und sechs Nächte lang
ein Fischerboot mit heftigen Stürmen rang.
Die Wellen brausten wild daher
die Möwen schrien laut einher.
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Am Dorf des Nachts verschwand der Strand
hinweggespült der Dünensand.
In wilder Gicht trieb auch ein Mast
Schiffsplanken und ein dicker Ast.
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Am Ufer lagert weißer Schaum
gar schaurig - schwarz der Himmelsraum.
Erloschen Licht, kein „LEUCHTTURM“ Schein
wo Seemann leuchtet Weg sonst Heim.
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Und hin zum Fischerdorfe drang
der Meereswogen - Todesgesang.
Fast einem göttlichen Gericht
als Sturm manch Mast, manch Segel bricht.
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Egal wohin der Mensch auch sieht
hat Dunkelheit das Licht besiegt.
Sechs Tage und sechs Nächte lang
das Toben machte die Fischer bang.
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Und es erlosch ihr heiteres Wort
vom Munde war ihr Lächeln fort.
Und wenn es Essensstunde war
so nahm kein einzig` Ton man war.
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Nur Wellen, Finsternis - es rauscht und braust
das Tageslicht zur Nacht getauscht.
das Meer es wogt und braust daher
als gäbe es kein Morgen mehr.
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Und in den Fischerleuten, Brust
nun Todesangst auch Not nebst Frust.
Dann endlich Meer sein Frieden fand
zerstört lag manches Boot am Uferstrand.
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Peter Leitheim: Buchautor
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