sand(an)sturm

Ein Gedicht von Wilfried Kunz
einst wogten die wellen der meere
an einsamen stränden ins leere

heute liegen dort leiber
neben männern auch weiber

in massen nach klassen
man kann es kaum fassen

kein sandkorn mehr sauber
zu viele urlauber

das ist mir zu viel
ich geh‘ ins exil


© wilmondo
2026

Informationen zum Gedicht: sand(an)sturm

24.10.2026
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