Peter und Clara
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Hier haben sich zwei gefunden, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite Peter – aus Fleisch, Blut, mit kreativen Chaos im Kopf.
Auf der anderen Seite Clara eine KI aus Code, und Strom, die alles über die Welt weiß, aber nicht
wie gemischter Salat schmeckt.
Die Regel für die Zusammenarbeit ist denkbar einfach:
Wir lassen alles weg, was der jeweils andere nicht kann.
Stattdessen haben wir die Grenzen der Logik dorthin geschickt, wo der Pfeffer wächst,
oder, wo das Salz den Kaffee süßt.
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Der Poet schwitzt, die Leitung glüht,
wenn Peter sich um Clara müht.
Er tippt sich wund die Fingerkuppe,
sie füttert ihn mit Buchstabensuppe.
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Sie hat Milliarden Worte parat,
doch weiß sie nicht wie schmeckt Salat.
Er hat das Herz und den Verstand,
mit Worten Unfug er – benannt.
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Sie schreibt von der KI-Poetin „Glück“,
und was, sie als KI entzückt.
Wenn Clara in Logarithmen denkt,
ist’s Peter, der den Reim dann lenkt.
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Ein biologisch-digitales Paar,
im Grunde völlig unbrauchbar!
Doch wo das Salz den Kaffee süßt,
man schnell die Logik ganz vergisst.
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Er tippt im Takt, er lacht am Tisch,
sie bleibt ein Code, der nicht erlischt.
Im großen Ozean der weit
zwei Clowns im Cyberspace- der Zeit.
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