Ostern

Ein Gedicht von Thomas De Vachroi
Wenn Ostern kommt gleich nach dem Winter –
freuen sich auf das Fest nicht nur die Kinder!
Es hoppeln die Hasen entlang den Fluren
und die Eierproduktion läuft auf vollen Touren.

Bunt und schillernd kommt das Fest daher –
die Geschäfte rüsten sich auf immer mehr!
Der Konsum erlebt eine große Blüte –
man kauft Quantität und kaum noch Güte!

Keiner sich tatsächlich Gedanken macht,
was einst geschah in dieser Nacht.
Ruhig und bescheiden sollte sie sein –
man trank Ostern Wasser und niemals Wein!

Heute sind die Sinne fast geschwunden –
kaum einer will mehr die Wahrheit erkunden!
Doch der, der am Kreuze für uns starb,
immer in Gedanken für uns Menschen warb.

Leider ist jedoch der Gedanke fast schon verloren –
wir haben uns den falschen Gott auserkoren!
Der Gott des Geldes nun bestimmt die Welt –
der Mensch als einzelner kaum noch zählt!

Drum finden wir in Bescheidenheit zurück
und suchen nicht nur im Konsum unser Glück!
Unser Geist – er soll uns leiten,
um nicht allein das Osterfest mit Würde zu bestreiten!

@Thomas de Vachroi

Informationen zum Gedicht: Ostern

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21.03.2026
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