ohne ufer

Ein Gedicht von Daniel Claus Schäfer
wind, wort ohne ufer
du schneidest
die dornenzweige
mit wolkenblinden händen

wind peitscht
graupel
durch gassen

aschfahl
krümmt sich
der horizont
wie ein
vogelschatten

übervoll
der stille
gespeist
vom regen
der nacht

Informationen zum Gedicht: ohne ufer

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16.03.2026
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