Nur ein Schlückchen

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Henry möchte den Tag genießen
und geht heute zum Eisstockschießen.
Nach jedem Schuss, das muss sein,
schenkt er sich ein Schlückchen ein.

Nach zwei Stunden in der Eislaufhalle,
ist Henrys Thermoskanne alle.
Der Kopf ist rot, die Beine versagen,
man muss ihn aus der Halle tragen.

Sein Sportkamerad, der nette Klaus,
fährt Henry nun besorgt nach Haus.
Das macht doch alles keinen Sinne.
Was war in dieser Flasche drin?

Elfriede, etwas schwer im Gang,
nimmt ihren Gatten in Empfang.
Sie ist ja sofort draufgekommen...
Er hat den Stroh-Rum mitgenommen.

Informationen zum Gedicht: Nur ein Schlückchen

17.10.2026
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