Noch kühl und frisch der Garten

Ein Gedicht von Peter Leitheim
ww.leitheim-gedichte.de
Nr. 1098
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Noch kühl und frisch der Garten ruht
bald schon erwärmt in Sonnenschein,
ein herzhaft` Duft an Kräuterluft
lädt jeden zum Verweilen ein.
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Der Käfer seine Beine streckt
im buntgeflecktem Panzerkleid,
ein Hahnenruf vom Schlaf aufweckt
die Pflaumen reif an Ast und Zweig.
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Die Vögel schwirren aus dem Laub
laut brummend Hummeln, Nektar kosten,
leicht buntgefärbt schon einzeln Laub
gerade so, als würde es rosten.
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Und aus seiner Kate, Gärtnerhaus
vom ersten Sonnenstrahl beschienen,
lehnt Kätner sich zum Fenster raus
und lauscht dem Summen seiner Bienen.
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Dann streckt er seine Glieder aus
wie friedlich doch die Morgenzeiten,
klopft froh die Tabakspfeife aus
betrachtet Himmels, blaue Weiten.
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Ein farbenfrohes Schimmern blinkt
ihm zu vom duftenden Rosengarten,
bald Sonnenglut herniedersinkt
noch will der Kätner etwas warten.
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Doch naht heran die Mittagszeit
ertönt der Schlag der Dorf Uhr fernen,
dann ist der alte Herr bereit
der Honigbienen Werk zu ernten.
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Peter Leitheim Gedichte

Informationen zum Gedicht: Noch kühl und frisch der Garten

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17.02.2026
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