Nimm alles, was du willst

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Peter trifft sich mit Jonathan,
und schaut sich sein neues Fahrrad an.
"Ein Mountainbike, na sieh mal an...
Jetzt können wir in die Berge fahr` n.
Sieht gut aus, und auch ziemlich teuer."
"Die Geschichte ist auch ungeheuer...
Ein Mädel kam mir im Park entgegen",
stammelt Jonathan verlegen,

"sie sprang plötzlich von ihrem Rad,
ich war sprachlos, - ja, völlig platt,
sagte, nimm bitte alles, was du willst,
wenn du nur meine Sehnsucht stillst.
Als wäre es ein lustiger Zeitvertreib,
riss sie sich das Zeug vom Leib."
"Gut, dass du das Rad genommen hast,
ihre Sachen hätte dir nicht gepasst."


Gudrun Nagel-Wiemer

Informationen zum Gedicht: Nimm alles, was du willst

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23.02.2026
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