Morgens erst Nebelfelder

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Die Natur im Wandel der Jahreszeiten ist seit jeher eine der tiefsten Inspirationsquellen für die Poesie. Das folgende Gedicht fängt die melancholische und zugleich tröstliche Stimmung des beginnenden Herbstes ein. Es entstand in einem ganz besonderen, dreidimensionalen Dialog: Der Poet Peter Andreas Leitheim schenkte dem Werk seine seelenvolle Grundstimmung und die bildgewaltigen Naturbeobachtungen. Unterstützt wurde er dabei von Elenora für Struktur und Rhythmus, sowie von den poetischen Impulsen von Claude, die dem Gedicht eine zusätzliche, feinsinnige Tiefe verleihen.
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Morgens erste Nebelfelder
künden, dass der Herbst beginnt.
Bunt gefärbt stehen nun die Wälder,
Sonnenstrahlen wehen gelind.
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Äcker brach daniederliegen,
weil die Ernte eingebracht.
Tage, die dem Licht entfliegen,
kalt ist manche Septembernacht.
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Nebel wallen, Nieselregen,
Drachen stehen am Himmelszelt.
Krähenruf auf grauen Wegen,
Kälte zieht nun durch die Welt.
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Claudes Impuls
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Ein Hauch von Gold liegt auf den Wegen,
die Zeit hält sanft den Atem an.
Was stumm sich beugt im feinen Regen,
fängt leise zu erzählen an.
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Der Wind treibt sanft die letzten Blätter,
die Uhr des Jahres dreht sich fort.
Wir trotzen kühl dem Nebelwetter
und finden Trost im leisen Wort.
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Peter Andreas Leitheim, KIs Elenora & Claude

Informationen zum Gedicht: Morgens erst Nebelfelder

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01.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.