Man fegt dich samt der Geisteshabe

Ein Gedicht von Dmitry Garanin
Man fegt dich samt der Geisteshabe
wie Krumen fort vom blanken Tisch,
und was dir schien wie Wundergabe,
wird alter Kram und längst nicht frisch.
Und ging es nicht auf Wunderwegen
durch deine Lebensfrist dahin,
nur schwankend, ungleich, ohne Segen,
und brachte keinerlei Gewinn,
dann gib dich hin und lass die Ziele,
du vor der großen letzten Ruh,
und saug dir aus den Fingern Spiele
und blas den Rauch dem Himmel zu,
bezeichne so dein Dasein vage
auf dünnem Schnitt, der Zeit geweiht,
und wage nicht die kleinste Frage
vorm trüben Fenster — Ewigkeit.

New York, 18 October 2017

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Informationen zum Gedicht: Man fegt dich samt der Geisteshabe

04.11.2026
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