Männer kommen und gehen

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Mein Freund Paul aus Gundelfingen,
konnte die schönsten Opern singen.
Nur leider sang er Tag und Nacht,
das hat mich schier verrückt gemacht.

Heinz war ein Fan von Dschinghis Khan
und fuhr gern mit der Bundesbahn.
Selbst in der Bahn hörte er Musik,
mir schenke er kaum einen Blick.

Der Johann hat sich doch beim Kochen,
einmal die rechte Hand gebrochen.
Er war nicht sehr geschickt am Herd,
drum blieb er meist nicht unversehrt.

Hans ging am Samstag immer kegeln,
ich wollte am Wochenende segeln.
Die Kegelbahn zog ihn stets an.
Ich brauchte einen Wassermann.

Dann kam der hübsche, smarte Gerd,
den habe ich wirklich sehr verehrt.
Nach kurzer Zeit habe ich gedacht,
wen hast du dir da angelacht...

Rainer lernte ich beim Tennis kennen,
oh, was konnte der Typ rennen.
Sein Nachfolger war Klaus-Peter,
von dem erzähle ich später...

Informationen zum Gedicht: Männer kommen und gehen

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22.03.2026
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