Macht und Gier

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
In meinem langen Leben,
habe ich schon viel erlebt.
Ich habe mich oft gewundert,
- über so vieles aufgeregt.

Was gerade auf der Welt passiert,
ist einfach katastrophal.
Die Mächtigen führen Kriege,
Betroffene haben keine Wahl.

Wertschätzung und Achtung,
gibt es scheinbar nicht mehr.
Drohungen und Erpressung,
hält man für klug und fair.

Jeder will der Größte sein
und den Rest der Welt regieren.
Keiner scheut sich mehr davor,
sich gründlich zu blamieren.

Große Städte werden zerbombt,
- alles zerfällt in Scherben.
Macht und Gier regieren die Welt,
wir schlittern ins Verderben...

Informationen zum Gedicht: Macht und Gier

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27.04.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.