Kinderarmut
Ein Gedicht von
Peter Leitheim
Es ist leicht, in wohlfeilen Reden über soziale Gerechtigkeit zu philosophieren, während man selbst im Warmen sitzt. Doch die Realität in unserem Land spricht eine andere, unbarmherzige Sprache. Hinter den sterilen Tabellen der Statistiker verbirgt sich das stille, oft unsichtbare Leid von Millionen Familien.
Dieses Werk versteht sich als ein ungeschönter Zwischenruf. Wo die Bürokratie versagt und das System wegsieht, muss die Literatur die Stimme erheben. Denn die Armut unserer Kinder ist das beschämende Zeugnis einer Welt, die den Wert des Menschen nur noch nach seinem Kontostand bemisst.
Ein KI und Peter Leitheim Gedicht
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Das Mutterherz ist voller Schmerz,
die Welt regiert nur vom Kommerz.
Die Stube kahl, das Konto leer,
der kleinste Einkauf geht nicht mehr.
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Klein Fritzchen knabbert trocken Brot,
aus jeder Ritze ruft die Not.
Vom Fritz die Hose aufgetragen,
und ausgefranst am Hemd der Kragen.
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Der Strom das Wasser abgestellt,
ein Talglichtlein den Raum erhellt.
Der Zwangsvollstrecker an der Tür,
im Wohnraum „Kuckuck“ kein Pläsier.
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Und auch die Miete steht noch aus,
es droht der Weg ins Armenhaus.
Was bleibt, das ist allein die Not,
bald fehlt auch noch das trockene Brot.
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