Keine Ruhe, keinen Frieden...

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Hühnchen Emma reagiert empört,
der Frieden ist plötzlich gestört.
Nur noch Gegacker und Geschrei,
- mit der Ruhe ist es vorbei.

Schuld ist nur der neue Hahn.
Wie schön, war es mit Jonathan...
Der Hahn war ruhig und bescheiden,
jeder konnte ihn gut leiden.

Der Neue kräht den ganzen Tag.
Kein Wunder, dass ihn niemand mag.
Er ist auch gar nicht mehr so jung.
Es fehlt an Energie und Schwung.

Traurig hockt sie in ihrem Nest,
hofft, dass er sie in Ruhe lässt.
Auch die jungen, zarten Hennen,
versuchen vor ihm wegzurennen.

Dieser dicke, arrogante Gockel,
steht schon wieder auf dem Sockel,
kräht und krächzt aus voller Brust.
Da verspürt kein Hühnchen Lust.

Informationen zum Gedicht: Keine Ruhe, keinen Frieden...

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23.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.