Junge Meisen...

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Es dringt ein leises Zirpen
aus unserem Meisen Kasten.
Die Meise fliegt hin und her,
hat keine Zeit zum Rasten.

Ich lausche ganz gespannt,
ob sich drinnen etwas regt.
Die Kleinen haben Hunger,
und piepsen unentwegt.

Neugierig schaut sie heraus,
doch nur ein kleines Stück.
Sie erscheint mir ängstlich,
- ich ziehe mich zurück.

Nun flattert sie ins Freie,
und erobert gleich im Sturm,
für ihre Meisenküken,
einen dicken Regenwurm.

Informationen zum Gedicht: Junge Meisen...

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11.05.2026
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