Jugendliebe

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Jochen war Inas Jugendschwarm,
sie lag so oft in seinem Arm,
damit sie immer an ihn denkt,
hat er ihr einen Ring geschenkt.

Nichts Teures, eher ein Symbol.
Sie fand die Geste damals cool.
Silber, mit einem kleinen Stern.
Den Ring trägt sie noch heute gern.

Manchmal denkt sie noch an Jochen,
dem sie einst das Herz gebrochen.
Nie wieder traf sie einen Mann,
dem sie so blind vertrauen kann.

Jochen hat sie geliebt, verehrt,
doch sie hat seinen Freund begehrt.
Der hatte Charme, Stil und Geld
und passte eher in Inas Welt.

Ihr Vater riet: „Wähle mit Verstand,
der junge Mann ist zwar charmant,
doch Jochen hat einen guten Kern
und mag dich auch besonders gern.

Sie blieb bei ihrem Superheld,
reiste mit ihm um die Welt,
doch sie fragt sich so manche Nacht,
was ihre Jugendliebe Jochen macht.

Informationen zum Gedicht: Jugendliebe

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06.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.