Jeden Tag, zur Morgenstunde

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Jeden Tag, zur Morgenstunde,
gehe ich meine gewohnte Runde.
Versorge alle Blumen im Garten,
und die Fische, die schon warten.

Der Ablauf ist mir so vertraut,
spüre die Luft auf meiner Haut,
der Morgen ist noch feucht und kühl,
und sorgt gleich für ein Wohlgefühl.

Herrlich blüht der Rosenstrauch,
den Blütenduft vernehme ich auch,
sobald die Mittagssonne lacht,
entfalten die Knospen ihre Pracht.

Überall gibt es was zu entdecken.
Auf der Margerite sitzen Schnecken.
Die Pflanze werde ich behüten,
sammle die Schnecken von den Blüten.

Am frühen Morgen beginnt das Leben.
Spinnen, die ihre Netzte weben,
Tauben, die in der Fichte gurren,
Bienen, die durch den Garten surren.

Nachbars Katze schaut um die Ecke,
sie schleicht immer durch die Hecke.
Kätzchen, lass dich nicht erwischen,
lass deine Tatzen von unseren Fischen...

Informationen zum Gedicht: Jeden Tag, zur Morgenstunde

9 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
02.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.