Jedem eine Chance

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Blaue Augen, die mich ängstlich streifen,
Traurigkeit liegt im Gesicht.
Junge Mütter, die es nicht begreifen,
warum man nicht mit ihnen spricht.

Einsamkeit und bittere Armut,
der Aufenthalt ist unbestimmt.
Menschen, denen es jetzt gut tut,
wenn man sie in Obhut nimmt.

Die Heimat liegt fernab in Trümmern.
Angst und Hunger, - jeden Tag.
Freiwillige, die sich um sie kümmern,
soweit die Kraft es noch vermag.

Junge Männer, die wieder hoffen,
möchten gern zur Arbeit gehen.
Beobachten jetzt ganz betroffen,
wie viele auf der Straße stehen.

Helft mit und gebt ihnen eine Zukunft,
habt etwas Mut, Verstand und Kraft.
Was man mit Nächstenliebe und Vernunft,
in dieser Welt doch alles schafft.


Gudrun Nagel-Wiemer

Informationen zum Gedicht: Jedem eine Chance

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27.04.2026
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