Jägerlatein

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Zwei Jäger streifen durch den Wald,
der Tag ist jung, - es ist recht kalt.
Man unterhält sich über dies und das,
und hat am Morgen schon viel Spaß.

Der jüngere Waidmann von den Beiden,
kann seinen Kollegen recht gut leiden.
Er zeigt sich immer sehr versöhnlich,
da wird man auch schon mal persönlich.

„Herbert, wie geht es deinem Sohn?",
fragt Johann ihn im Flüsterton.
„Ach, unser Paul ist gar nicht dumm,
er geht hier auf `s Gymnasium.

Am Wochenende kommt er oft mit raus.
Im Wald kennt er sich bestens aus.
Er wird mal ein guter Jäger sein,
und spricht auch schon perfekt Latein.“

Informationen zum Gedicht: Jägerlatein

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14.05.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.