In frostigen Winterbildern von...

Ein Gedicht von Peter Leitheim
In frostig Winterbildern.
Gedicht - Nr. 1045
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In frostig Winterbildern
von Schnee und Eis zuhauf.
Im Tanz von Flocken- Wilden
im Garten kalter Hauch.
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Verlorenes Grün zu Füßen
der Himmel grau nicht nah,
Ein winterliches Grüßen
wo erster Schnee nun da.
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Nun Winterlüfte wehen
kalt über weißem Plan,
des Eises Auferstehen
hebt an den Flüssen an.
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Da will man kaum sich rühren
zum winterlichem Grab
manch Mensch kann Schauder fühlen
tief in die Brust hinab.
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Und unter frostig Schleiern
der Lenz schläft längst nicht wach,
der Himmel weit, wirkt bleiern
in kalter Winternacht.
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Von draußen her kein Locken
von Vögeln heiterem Chor,
der Blick geht nur erschrocken
zum Krähenruf empor.
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Noch öde all die Stellen
kühl wie im Totenhaus,
wo Eis wächst auf den Schwellen
Schneewind zieht ein und aus.
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Wo sind all die Gespielen
kalt Schneebelag im Wald,
und aus des Himmels Pfühlen
der Raben - Ruf erschallt.
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Der Mensch darf sinnend stehen
im bleichen Sonnenlicht,
kann Eis und Schnee nur sehen
wo Schneelast Äste bricht.
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Kurz, in den kahlen Räumen
erwacht ein Traum geschwind,
von grünen saftig Bäumen
von frühlingshaftem Wind.
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Wo Lerchen Lieder singen
wo warme Frühlingsluft,
und in der Seele, Schwingen
von herrlich Blumenduft.
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Allein es bleibt beim Träumen
noch weit entfernt die Zeit
in winterkalten Räumen
wo Winter macht sich breit
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Denn über Land und Wogen
stobt eisig Winterluft,
vom Himmel Flocken toben
als Schnee in kalte Gruft.
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Peter Leitheim. Buchautor
www.leitheim-gedichte.de
Spiegelbild der Seele
Gedichte, Fabeln, Poeme, Märchen
und Kurzgeschichten.
Deutsche Gedichte Bibliothek.

Informationen zum Gedicht: In frostigen Winterbildern von...

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06.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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