Herbstgedanken

Ein Gedicht von denkerin
Ich denke viel nach,
doch was bringt mir das?
Ich sitze hier und denke,
ob es sich lohnt, dass ich der Sache meine Gedanken schenke?
Meine Gefühle wissen einfach nicht wohin,
ich bin wirklich nicht gut darin.
Immer versuche ich nach vorn zu schauen,
irgendwas wird mich ja schon aufbauen.

Mit einem Lächeln kann man viel erreichen,
das sagen die Meisten,
doch mir geht es trotzdem nur bescheiden.
Lächeln, obwohl das Herz weint, das habe ich gelernt,
auch wenn sich meine Hoffnung auf Gutes immer mehr entfernt.
Ich zeige nicht, wenn es mir schlecht geht,
hauptsache das Lachen steht.

Wer weiß, wo die Reise hingeht,
ich bin da wo der Wind weht.
Weit weg von allem, das hoffe ich,
auch wenn mein herz bricht und bricht.
Letztendlich ist auch das egal,
dafür bekommt schließlich keiner einen Pokal.
Ich fühle mich so leer,
das ist nicht fair.
Ach, wenn es doch nur einfach wär'...

Ich suche vergebens
nach dem Sinn des Lebens.
Ich weiß nicht wo ich suchen soll,
ist es denn überhaupt noch sinnvoll?
Vielleicht gibt es keinen Sinn,
vielleicht muss ich akzeptieren, dass ich sinnlos bin.
Ich bin einfach schwach,
das hält mich nachts wach.
Das Leben nimmt seinen Lauf
und ich nehme das einfach so in Kauf...

Informationen zum Gedicht: Herbstgedanken

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05.10.2019
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