Herbst

Ein Gedicht von Josef Albert Stöckl
Herbst


Silberschleier ziehen
gewebt von Herbstes Hand
Schwalbenschwärme fliehen
hinweg in warmes Land.

Müde Ackerkrume
ruht träg im Sonnenstrahl
welke Sonnenblume
leuchtet ein letztes Mal.

Off'nes Grab liegt schweigend
ein Herz wird zugedeckt
Wiege sanft sich neigend
ein Herz ward aufgeweckt.


Josef Albert Stöckl

Informationen zum Gedicht: Herbst

24.09.2026
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