Heide-Winter

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Gedicht - Nr. 957
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Nun tanzend, schweben Flocken nieder
im tiefen Schlummer ruht die Welt,
verblüht schon lang der duftend Flieder
nun Schnee bedeckt die Heide, Welt.
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Sanft knirscht mein Schritt durch eisig Heide
kein Vogellaut im frostig Raum,
die Heide träumt fernab vom Leide
gewiss ein Sommerblumen -Traum.
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Ein stiller Zauber ist zu Eigen
trotz Kälte zieht mich es hinaus,
ich schreite sinnend durch die Weiten
kehr müde Heim zu Licht und Haus.
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Der Kuchen kommt grad aus dem Ofen
die Zimtsterne im Schrank schon drin,
der neue Teig liegt da schon offen
die Nusskipferl bald fertig sind.
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Den Pflaumenauflauf auf dem Tische
sehr heiß mit zauberhaftem Duft,
von Pflaumen, Zimt, Zitronenfrische
ist nun geschwängert Küche- Luft.
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Peter Leitheim- Buchautor
Gedichte, Fabeln, Poesie Märchen, Gebete
Kurz- und Kindergeschichten
www.leitheim-gedichte.de
Deutsche Gedichte Bibliothek
Reutlinger Autorenpool

Informationen zum Gedicht: Heide-Winter

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17.01.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Peter Leitheim) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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