Glück im Unglück

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Denkt der Bauer Habermann
an die letzten Jahre zurück,
hatte er in seinem Leben,
viel Pech und wenig Glück.

Seine Ehefrau, die Hildegard,
hat ihn sehr oft betrogen.
Jetzt ist sie mit Sack und Pack,
zu ihrem Liebhaber gezogen.

Seine Schweine wurden krank,
sie starben an der Schweinepest.
Dann setzten sich die Parasiten,
an seinen Legehennen fest.

Das Alltagsleben wurde hart,
das Herz unsagbar schwer.
Er fühlte sich vom Pech verfolgt.
Jetzt ist er Lotto-Millionär...

Den Tieren weint er nicht mehr nach,
irgendwann kauft er sich Ziegen.
Er träumt von schönen Inseln,
von Mauritius, den Malediven.

Ach, wie herrlich muss es sein,
auf den Ozean zu blicken.
Vielleicht wird er der Hildegard,
mal eine Ansichtskarte schicken.

Informationen zum Gedicht: Glück im Unglück

12 mal gelesen
(Eine Person hat das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 5,0 von 5 Sternen)
-
13.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.