Genial phänomenal oder einfach fatal?
Ein Gedicht von
Reime-Fan
An deiner Wohnungstür
„bettelt“ ein Satyr,
er müsse sich Mehl borgen,
das könne nicht warten bis morgen.
Es solle für einen Geburtstagskuchen sein,
sonst müsste sein Zyklopen-Kumpel bitterlich wein'.
In deinem Bad
findet gerad'
ein Wettkampf statt,
bei dem ein Kobold einen Zwerg fast macht platt.
Im Wohnzimmer
mit leichtem Schimmer
flattert eine Fee.
Die möchte mit dir trinken Tee.
Im Flur
noch eine Spur
von Einhorn-Glitter.
Das wird dank deines Eintopfes fitter.
Im Büro
auf einer Menge Stroh
hockt ein Greiff,
der stur und steif
darauf beharrt,
dass er sich hier noch mit dem Einhorn paart.
In der Abstellkammer
mit großem Gejammer
ein Oger davon lallt,
dass es ihm draußen ist viel zu kalt
und er von nun an bei dir lieber bleibt,
egal, womit er sich die Zeit dann vertreibt.
In deiner Küche, frisch renoviert,
ein Riese sehr redselig momentan demonstriert,
wie gut er putzen kann,
nur „dängelt“ er ständig irgendwo an.
Aus dem Schlafzimmer
vernimmst du leises Gewimmer
von einer Sirene
über „zerstörte Rockstar-Pläne“.
Du mittendrin.
Wonach steht dir der Sinn
am meisten?
Möchtest du der illustren Runde Gesellschaft leisten,
vielleicht lieber von hier fliehen
oder dir zukünftig nichts „Bewusstseins-erweiterndes“ mehr rein ziehen?
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