Gänsebraten

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Im Dorf-Gasthof ist sehr viel los,
Karl-Heinz wartet auf sein Essen.
Eine Stunde ist bereits um...
Hat man ihn vergessen?

Langsam wird er ungeduldig,
er mag nicht so lange warten.
Jetzt spricht er den Gastwirt an.
"Wo bleibt mein Gänsebraten?

Ich warte über eine Stunde.
Mich plagt der Hunger, Franz.
Ich habe das komische Gefühl,
das war deine Lieblings-Gans."

Endlich bekommt Karl sein Essen.
Franz stellt ihm den Teller hin.
Nach 10 Minuten kommt er wieder.
"Karl, ist alles in deinem Sinn?"

"Eins muss man dir lassen, Franz,
Rotkohl und Soße sind dir gelungen.
Mit dem Entschluss, die Gans zu schlachten,
hast du wohl jahrelang gerungen."

Informationen zum Gedicht: Gänsebraten

08.11.2026
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