Frühstückseier

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Auf dem Küchentisch liegen die Eier,
von den Hühnern des Nachbarn Meyer.
Herr Meyer hat ein paar Legehennen,
die gern durch unseren Garten rennen.

Spät abends, wenn die Nacht einbricht,
mach´ ich in meinem Garten Licht.
Dann finde ich so manches Ei,
- hab´ immer einen Korb dabei.

Ich weiß, wo die Hühner sie verstecken,
- sie lieben meine Buchsbaumhecken.
Das darf Herr Meyer gar nicht wissen,
er würde mich sonst nicht mehr grüßen.

Ich höre oft, dass er sich aufregt,
weil keins seiner Hühner Eier legt.
Wenn der wüsste, wo sie die Eier legen,
würde er sich noch mehr aufregen.

Bei uns gibt’s immer frische Eier,
doch leider keine bei Herrn Meyer.
Ich hoffe, dass seine Legehennen,
noch oft durch unseren Garten rennen.

Informationen zum Gedicht: Frühstückseier

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03.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.