Flüssiges Gold

Ein Gedicht von Andreas Herkert-Rademacher
Oh, du Zaubertrank am Morgen, 
oh, du dunkelbraunes Gold, 
gegen Ängste, gegen Sorgen 
warst du mir noch immer hold. 
Oh, du Wolke aus Aroma, 
oh, du Schwall aus Koffein,  
mein Erwachen aus dem Koma 
ist sein Werk. Ich hoffe, ihn 
wird es für mich immer geben, 
denn ein Morgen ohne diesen 
ist fürwahr nicht zu erstreben, 
kann dir echt den Tag vermiesen.  
Jeder trinkt ihn ganz verschieden: 
schwarz, Milch, Zucker oder Sahne, 
auch der Rum wird nicht gemieden, 
doch mich stört danach die Fahne. 
Fragt man mich: "Wie geht es ohne?"
kommt nur: "das interessiert  
mich tatsächlich nicht die Bohne. 
Hast du dieses jetzt kapiert?" 

Informationen zum Gedicht: Flüssiges Gold

22.06.2026
34 mal gelesen
Danke für deine Rückmeldung.
Dieses Gedicht hat 0 Leser gefallen und 0 Leser berührt.
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Andreas Herkert-Rademacher) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.