Floßfahrt auf der Wakenitz

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
"Wir mieten uns heute ein Floß."
Die Vorfreude ist riesengroß.
Ronja schaut mich strahlend an.
"Gut, dass ich schon schwimmen kann."

Während wir noch fröhlich schnacken,
fängt Tomke fleißig an zu packen.
Schwimmwesten, wasserdichte Hosen,
für ihre kleinen Leichtmatrosen.

Mit großem Jubel und Geschrei,
geht´s dann los, - zum Floßverleih.

Vor uns ein Schild, fast übertrieben.
"Ohne Floß nix los", steht drauf geschrieben.

Der Floßverleiher schaut uns an.
"Wer ist denn hier der Steuermann?"
Das sieht nach sehr viel Technik aus,
und fordert unseren Surffreund raus.

Die Kids erobern die Polstermatten.
Ein Kuschelnest für Wasserraten...
Die Mädels sind ganz aufgeregt,
weil sich das Floß schon leicht bewegt.

"Vorsicht Kinder, jetzt geht es los."
Wir gleiten rückwärts mit dem Floß.
Auf dem Fluss pulsiert das Leben,
da muss man wirklich Obacht geben.

Wir fahren nun, im Müßiggang,
die tiefgrüne Wakenitz entlang.
Viele Eindrücke an diesem Tage,
herrschaftliche Villen, in Uferlage.

Kleine Häfen, private Yachten...
Hier gibt es so viel zu betrachten.
Die Umweltschützer sind so fleißig,
fischen emsig nach Müll und Reißig.

Heute trainieren auch die Kanuten,
da müssen sich die Enten sputen.
"Schwimmt weg," ruft Aurea rüber.
"Sonst fahren euch die Boote über."

Gudrun Nagel-Wiemer

Informationen zum Gedicht: Floßfahrt auf der Wakenitz

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12.08.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.