Ferienzeit

Ein Gedicht von Roman Herberth
Die langen Ferien sind verblüht.
Am Morgen ist es kühler.
Es ruft die Pflicht, und jeder sieht
die Straßen voller Schüler.

Im Ranzen parkt das Pausenbrot,
belegt mit rohem Schinken.
Und wenn ein Hungeranfall droht,
wird er im Keim 'ertrinken'.

Der Schulhof ist nicht mehr verwaist.
Man tobt und lärmt, wie immer.
Die Glocke bimmelt, und das heißt:
Marsch, marsch ins Klassenzimmer.

Der Lehrer wird zur Leitfigur.
Wer kann, schreibt gute Noten.
Und geht die Klasse in Klausur,
ist schwätzen streng verboten.

Der Stundenplan ist aufgezehrt.
Die Mädchen und die Knaben
sind etwas klüger heimgekehrt.
Dort warten Hausaufgaben.

Informationen zum Gedicht: Ferienzeit

678 mal gelesen
22.06.2014
Das Gedicht darf nur mit einer Erlaubnis des Autoren kopiert oder veröffentlicht werden. Jetzt Anfrage stellen.
Anzeige