Faschingszeit

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Die Faschingszeit hat begonnen,
ich gehe dieses mal als Clown.
Mein Kostüm wird lustig,
man muss mal was trauen.

Ich nehme die alte Hose
vom verstorbenen Opa Klaus
und statte sie zum Fasching,
mit roten Hosenträgern aus.

Damals war mein Großvater
im Turn-Verein Vater Jahn.
Da gibt es sicher noch ein Hemd,
das ziehe ich mir an.

Den Hut nehme ich von Clowni,
meiner großen Marionette.
Die wird es nicht mal merken.
Da mache ich jede Wette.

Meine alten Schnürschuhe,
sind mir schon längst zu klein.
Die hole ich noch mal hervor
und schneide ein Loch hinein.

Jetzt fehlt noch die Perücke,
da muss ich Geld investieren.
Ich möchte mich ja schließlich,
beim Umzug nicht blamieren.

Im Kaufhaus werde ich fündig.
Welch eine Farben-Pracht...
Die rote, mit dem Bubikopf,
hat mich gleich angelacht.

Hier gibt es auch die Schminke,
und eine Nase mit Gummiband.
Ich fühle mich in der Abteilung,
wie im Faschings-Wunderland...

Informationen zum Gedicht: Faschingszeit

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08.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.