Ergraut der Wald

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Ergraut der Wald
www.leitheim.gedichte.de
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Ergraut der Wald vom Morgenreif
im Dämmerlicht das Feld,
ein zarter blasser Sonnenstreif
die Berggipfel erhellt.
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Erkenn in seinem Lichte bald
wie Morgenstern vergeht,
doch über dichtem Tannenwald
der fahle Mond noch steht.
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Mein hoffend` Blick zum Himmel drängt
bewundernd Morgensglück,
und voller Freude schlägt mein Herz
durch Sonnenstrahl entrückt.
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Als blaues Auge ruht der See
von Nebelhauch umweht,
an seinem Ufer lauscht ein Reh
wohin sein Weg wohl geht?
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Die Grabesschwärze ist entschwebt
erfreut ist mein Gesicht,
ein neuer Tag sich nun erhebt
belebt mit wärmend Licht.
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Die Sonne kommt und weg sie scheucht
manch dunklen Traum im Nu,
und von den Bergen zu mir streicht
ein kühler Schauer zu.
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Informationen zum Gedicht: Ergraut der Wald

12.11.2025
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