Einsam
Ein Gedicht von
Hasii Schnuggi
Die Einsamkeit ist Fluch und Segen,
Kommt d'rauf an, was sie erzeut.
Wenn du sie möchtest in deinem Leben,
Bist du darüber schnell erfreut.
Doch wird dir diese auferlegt,
Weil niemand mit dir leben will.
Wird dein Halt dir weg gefegt,
Und um dich rum, da wird es still.
Besonders qualvoll ist sie dann,
Wenn eine Frau dich weist zurück.
Wie schnell ein Traum verpuffen kann,
Erfährst du dann - Stück für Stück...
Den "Herzschmerz" - ja, den gibt's duraus,
Physisch, real tut's in der Brust weh.
Ich weiß g'rad weder ein noch aus,
Oder wo ich in meinem Leben steh'.
Man fragt sich leise, was noch bleibt,
Wenn Nähe plötzlich von dir geht.
Wie in Zeitlupe verstreicht die Zeit,
Es kommt mir vor, als ob sie steht.
Die Tage ziehen grau vorbei,
Gedanken werden viel zu laut.
Du fühlst dich fremd und doch dabei,
Weil dir dein Herz den Weg verbaut.
Doch irgendwo ganz tief in dir,
Liegt noch ein Rest von Zuversicht.
Sie flüstert leise: "Bleib' bei mir,
Auch, wenn das Dunkel mit dir spricht !".
Denn wer gelernt hat still zu sein,
Versteht, was wahre Stärke ist.
Aus Einsamkeit wächst klares Sein,
Bis du dich selbst nicht mehr vermisst...
© 05.01.2026
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