Eine verrückt Welt

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Großmutter ist in jungen Jahren,
schon sehr viel Unheil widerfahren.
Sie verdrängte diese schlimme Zeit,
- voller Schmerz und Traurigkeit.

Kriege und auch Hungersnot,
Aug´ in Auge mit dem Tod.
Krankheiten, wie Pest und Cholera,
brachten die Menschen in Gefahr.

Sie sprach mit mir, vor vielen Jahren,
oft über Kriegsleid und Gefahren.
Ihren einzigen Sohn, hat sie verloren,
er ist in Russland, im Krieg, erfroren.

Auch ihr Mann ist nicht unversehrt,
aus dem 2.Weltkrieg heimgekehrt,
- lange galt er als vermisst.
Zeiten, die man nicht vergisst.

Ich würde wirklich alles geben,
um sowas nie mehr zu erleben.
Doch überall, sind wir mal ehrlich,
brodelt es zurzeit gefährlich.

Für ein kleines Stückchen Land,
riskieren Politiker einen Flächenbrand.
Nachrichten mag ich nicht mehr hören,
es geht nur um "Aufrüsten und Zerstören".

Wann werden die Mächtigen mal klug?
Zerstört wurde wahrlich schon genug.
Zum Aufbauen brauchen sie wieder Geld.
Was für eine verrückte Welt...

Informationen zum Gedicht: Eine verrückt Welt

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20.07.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.