Ein Sommermittag

Ein Gedicht von Peter Leitheim
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Ein Teich mit Seerosen so schön
Libellen, Fischlein kann man sehen,
er glänzt im hellen Sonnenschein
und lädt zu einem Bade ein.
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Ein kühlend` Bild zur Sonnenglut
solch Anblick tut der Seele gut,
ein funkelnd´ Blau im Teich sich zeigt
das Schilfgras sich zum Wasser neigt.
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In Sommerglut ein Hof die Mühle
fast unerträglich Hitze, Schwüle,
ein Apfelbaum die Blätter braun
steht regungslos am Weges Saum.
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Der Hofhund selbst ist eingeschlafen
und aus dem offenen Scheunentor,
hört Knecht man nebst Gesinde schnarchen
begleitet sanft vom Bienenchor.
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Der Duft vom Heu benebelt Sinn
am Himmel Wolken ziehn dahin,
und aus den Feldern tönt hervor
der Grillen und Zikaden Chor.
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Am Bienenstock ein heftiges Leben
das Volk im eifrigen Bestreben.
der Imker schaut dem Treiben zu
ein Kommen, Gehen, ohne Ruh.
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Der Thymian mit herzhaft Duft
Fliegen frech sirren durch die Luft,
die Magd zum Hofknecht schleicht sich hin
nach Küssen, Liebe steht ihr Sinn.
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Ja selbst der Wind ist eingeschlafen
nur aus der Ferne blökend Schafe,
vom Strauch die Zweige hängen nieder
und alles liegt im tiefen Frieden.
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Peter Leitheim
Buchautor- Spiegelbild der Seele
Gedichte, Poeme, Fabeln, Märchen, Gebete

Informationen zum Gedicht: Ein Sommermittag

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01.06.2026
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