Ein Naturbursche vom Land

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Fred liebt das Leben auf dem Land,
dort, wo grüne Wiesen sich erstrecken.
Sein Hof liegt nahe am Waldesrand,
eingerahmt von dichten Hecken.

Er züchtet Schweine und auch Kühe,
Frau und Kinder betreuen die Schafe.
Das Füttern bereitet ihm keine Mühe,
das macht er morgens, halb im Schlafe.

Er liebt die Wurst und das Kotelett,
das frische Gemüse aus dem Garten,
die leichten Gänsedaunen in seinem Bett
und den knusprigen Gänsebraten.

Er lässt sich gern vom Hof-Hahn wecken,
reißt morgens die Fensterflügel auf,
einmal an der Luft durchstrecken,
dann nimmt er Alltag seinen Lauf.

Im Stall sammelt er die Eier ein,
brät sich ein Ei mit Räucherspeck.
Am Frühstückstisch sitzt er allein,
Frau und Kinder sind dann längst weg.

Ein Fitnessstudio braucht er nicht,
er geht im Wald auf Wanderschaft.
Ein Spaziergang an der Luft ist Pflicht,
so schöpft er für seine Arbeit Kraft.

Für seine Arbeit zollt man ihm Respekt,
riecht er auch oft nach Dunk und Mist.
Fred hat schon sehr früh entdeckt,
dass für das Landleben geboren ist.

Informationen zum Gedicht: Ein Naturbursche vom Land

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23.02.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.