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Ein Hirschleben

Ein Gedicht von Hans-Peter Lorang
Das Leittier setzte im dichten Holz,
zur Morgenzeit ein Hirschkalb stolz.

Das Kalb verbrachte als Genießer,
die Zeit bis es dann wurde Spießer.

Der Spießer sich hat gut gedrückt,
und war als Achter jetzt bestückt.

Ein Jahr darauf er hatte Kronen,
die Jäger taten ihn jetzt schonen.

Er wurde kräftig, immer zu,
als Zukunftshirsch hatte er Ruh.

Zur Brunft sein Röhren mächtig schallte,
so dass vom Berg das Echo hallte.

Dem Kahlwild hat er mitgegeben,
was bringt dem Rotwild neues Leben.

Der Jäger kannte diesen Recken,
und nahm sich vor ihn bald zu strecken.

Als Erntehirsch er wurde Beute,
dem Waidmann dann zur großen Freude.

Informationen zum Gedicht: Ein Hirschleben

2.279 mal gelesen
(20 Personen haben das Gedicht bewertet. Der Durchschnitt beträgt 4,6 von 5 Sternen)
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17.02.2012
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Hans-Peter Lorang) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.
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