Ein Angler am See

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Ganz still sitzt er am Wasser,
unter den Büschen, gut versteckt.
Ich habe sein altes Fahrrad,
unter einem Strauch entdeckt.

Er scheint in sich zu ruhen,
sich gar nicht zu bewegen.
Am Himmel wird es dunkel,
vermutlich gibt es Regen.

Ich sitze auf einer Holzbank aus
und schaue dem Angler zu.
Vor uns liegt der blanke See,
wie herrlich diese Ruh´.

Der Salzgitter See ist fischreich,
es gibt Zander, Barsch und Hecht.
Auch Aale und dicke Karpfen.
Die Auswahl ist nicht schlecht.

Jetzt zieht er an der Angel,
ein Fisch hat angebissen.
Oh, was für ein Prachtstück.
Ein wahrer Leckerbissen.

Er befreit den Fisch vom Haken,
schmeißt ihn in den See zurück.
Jetzt bin ich doch erstaunt.
Der Karpfen hatte Glück!

Informationen zum Gedicht: Ein Angler am See

1 mal gelesen
(Es hat bisher keiner das Gedicht bewertet)
-
30.03.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.