Du fehlst mir

Ein Gedicht von Gudrun Nagel-Wiemer
Du warst mein Held, - mein Glück,
wir teilten stets Freude und Leid.
Denke ich an die Jahre zurück,
war es meine schönste Zeit.

Ich lese deinen Abschiedsbrief,
halte dein Bild in meinen Händen.
Was lief nur zwischen uns schief?
Warum musste es damals so enden?

Wir haben das Leben genossen,
sind durch viele Länder gezogen.
Haben unsere Erfolge begossen,
und uns oft vor Lachen gebogen.

Ich sehe uns noch in Venedig
auf der Rialto- Brücke stehen.
Ein Moment, für immer und ewig.
Mit dir war es einmalig schön.

Wir saßen im hippsten Café,
aßen das beste Gelato der Stadt.
Auf dem Markusplatz, ganz in der Näh,
sahen wir uns an den Touristen satt.

Wo sind die Jahre geblieben?,
Mir ist, als wenn es gestern erst war.
Ich werde dich immer lieben.
Im Herzen bleibst du mir nah.

Informationen zum Gedicht: Du fehlst mir

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18.06.2026
Das Gedicht darf unter Angabe des Autoren (Gudrun Nagel-Wiemer) für private Zwecke frei verwendet werden. Hier kommerzielle Anfrage stellen.