Die Wüste
Ein Gedicht von
Toralf Neher
Ein Ozean von feinem Sand,
liegt still und heiß vor unseren Augen.
Der letzte Schatten er verschwand,
Unendlichkeit ist schwer zu glauben.
Die Luft vibriert und flimmert,
Fata Morgana täuscht die Sinne.
Maurenschloss im Dunste schimmert,
mit einer glänzend goldenen Zinne.
So lebensfeindlich sie auch ist,
ist die Wüste sehr lebendig.
Der Skorpion mit seiner List,
die Schlangen flink und wendig.
Ein langer Zug von Karawanen,
machen sich bereit.
Denn Mensch und Tiere ahnen,
die Oase ist nicht weit.
Die Wüste ist ein Abenteuer,
nachts wird es sehr kalt.
Am Tage ist sie heiß wie Feuer
und schon Millionen Jahre alt.
Denn Wüsten auf der ganzen Welt,
die haben einen Sinn.
Wenn man die richtige Frage stellt,
ist sie für viele ein Gewinn.
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