Die Gunst

Ein Gedicht von Roman Herberth
Kein Nichts, kein Niemand kann mich halten.
Und legt sich eine Absicht quer.
Dann pflege ich sie auszuschalten.
Und ziehe sie aus dem Verkehr.

Das neue Land, das ich entdecke,
zeigt sich in vielerlei Gestalt.
Die Gegner bleiben auf der Strecke.
Im Notfall wird die Faust geballt.

Ich komme wieder auf den Trichter.
Mein guter Ruf eilt mir voraus.
Verängstigt schauen Bösewichter,
denn ihnen winkt kein Blumenstrauß.

Die Gunst wird mir zur Seite stehen.
Und dem wird dann Tribut gezollt.
Ein Rückenwind wird für mich wehen.
Mir ist das Glück auf einmal hold.

Mich hält nichts auf, nichts kann mich lähmen.
Und jede miese Hinterlist,
wird sich in Grund und Boden schämen,
da ihre Tat verwerflich ist.

Informationen zum Gedicht: Die Gunst

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19.08.2014
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