Der Stein der zu Leben begann

Ein Gedicht von Peter Leitheim
Liebe- Hoffnung- Gaube - eine Parabel
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Es lag ein Stein in kalter Nacht
von bösem Geist – von Gier bewacht.
Kein Atemzug, kein Herzensschlag
gefangen Stein im grauem - Hag.
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Dann kam ein Mensch mit sanfter Hand,
aus einem fernen – fremden Land.
Der Wein der Liebe- sein Wort als Brot
befreite „Steines Seele“ aus dem Tod.
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Die Engelszither schlug den ersten Ton,
vom Stein erhob sich Antwort - Ton.
Ein Hahn stimmt krähend Lied mit ein
der Stein er durfte Leben - durfte Sein.
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Ein kalter Stein erwachte zum Leben
erzeugte voll Freud` ein lautes Beben,
er wärmt sich nun im Sonnenlicht
dass aus dem Himmelszelt sich bricht.
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Petrus - der Stein des „Glaubens“ ist
Justitia „Gerechtigkeit“ – erficht,
Lumen steht für das „helle Licht“
ein Dreigestirn den Weg sich bricht.
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Leitheim-Gedichte

Informationen zum Gedicht: Der Stein der zu Leben begann

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14.02.2026
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